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Baustelle Ortsdurchfahrt

Hinreichend viele Bürger des Talkessels bemängeln derzeit die „Situation“ betreffend die Baustelle auf der B20 - Ortsdurchfahrt Bischofswiesen. Trotz aller Mühen, wird diese Situation leider auch noch einige Tage anhalten. Wir von Seiten der Gemeinde wissen um die Problematik und bemühen uns eingehend um eine schnelle Abwicklung der Baumaßnahmen um die zweispurige Verkehrsführung wieder gewährleisten zu können. Unter anderem führten aufwendigere Baumaßnahmen zur Erstellung der Stützmauer zu einer verlängerten Phase der Ampelregelung. So wurde aufgrund nicht erwarteter aber mangelhafter geologischer Verhältnisse eine zusätzliche Abwasserleitung im Bereich der Rampe für Spundwandarbeiten sowie ein Bodenaustausch unter dem zu erstellenden Fundament erforderlich. Bei Beginn der Sanierungsarbeiten der Stützmauer wurde ersichtlich, dass dort ein weitaus größerer Bereich abzubrechen und zu erneuern ist, als ursprünglich erwartet.

Gemäß Bauzeitenplan – sofern das Wetter weiterhin mitspielt – sollte jedoch ab 19. Dezember 2017 ein zweispuriger Verkehr wieder möglich sein.

Leider wird die Gemeinde und die betreffende notwendige Baumaßnahme zunehmend unangemessen beschimpft. Ein derartiges Bauprojekt an einer der engsten Stellen im Talkessel ist weder mit anderen vergleichbar, noch sind unangemessene Vergleiche zielführend. Fakt ist, dass die Baumaßnahmen nicht nur von Seiten der Gemeinde als erforderlich angesehen wurden, sondern seitens Straßenbauamt zwingend erforderlich ist, um die B20 im Bereich der Achen-Engstelle dauerhaft zu sichern. Langfristiges Ziel ist schließlich auch, den Verkehrsfluss durch Bischofswiesen – unwiderruflich DAS Nadelöhr im Talkessel – besser abzuwickeln als bislang der Fall und den Anforderungen hinsichtlich bedarfsorientiertem Städtebaus – trotz sehr eingeschränkter Möglichkeiten – gerecht zu werden. Diese baulichen Maßnahmen erfordern im Gegenzug auch die Geduld, das (zeitlich begrenzte) Hinnehmen von Unannehmlichkeiten und eine gewisse Aufgeschlossenheit den erwünschten Veränderungen gegenüber. Der Beitrag jedes einzelnen Bürgers ist sicher nicht für jeden gleichmäßig spürbar, aber Vorwürfe wie „andere würden es besser machen, bzw. die Baustelle sei unverschämt, sinnlos und unangemessen“ ist in keinster Weise angebracht. Jedwedem der eine derartige Ausgangsituation vorfindet sei es erlaubt „es besser zu machen“. Seitens AN und AG kann jedoch nur betont werden, dass die Arbeiten auf der Baustelle den widrigen Umständen entsprechend angemessen und absolut zielgerichtet ausgeführt werden!

Bezüglich Begrifflichkeiten wie „Unverschämt“ kann die Art und Weise derart bezeichnet werden, wie einzelne Verkehrsteilnehmer den Verkehrsfluss im Bereich der Ampelsteuerung bzw. des Staus beeinflussen. Autofahren ist Charaktersache: Egoismus – zugegeben mit fortschreitender Bauzeit zunehmend – führt mitunter auch zu dem beklagten Verkehrschaos. Entgegen den Gerüchten ist die Ampel verkehrsgesteuert und bei angemessener Fahrweise sollte auch ein entsprechend dem Verkehrsaufkommen gemäßigter Verkehrsfluss möglich sein. "Nicht-einfädeln-lassen" in den Verkehr kann z. B. zu Rückstau in den Baubereich und folglich auch zu einer ungünstigen Ampelsteuerung führen. Bei allem Verständnis seitens der Gemeinde, so ist in dieser Situation derzeit vor allem eine persönliche - der Lage angepasste - Organisation unausweichlich. Das gilt auch für uns als Gemeinde, die mit besten Vorsätzen das Projekt Ortsdurchfahrt vertreten muss.

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