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Die Hundsreitquelle:
Sie wurde 1952 als dritte Quelle nach Sägefeiler (1924 - 1960) u. Ruppenquelle 1936 - 1988 erbaut und hatte eine durchschnittliche Schüttung von (z. B. 1995) 26 Ltr./Sek. und ist ca. 200 m vom HB entfernt. Sie speiste einen Hochbehälter mit einem Fassungsvermögen von 450 cbm und wurde 1996 wegen bautechnischer Mängel außer Betrieb genommen.

Inbetriebnahme des neuen Brillen-Hochbehälters am 05.09.1996 mit einem Fassungsvermögen von 2 x 500 m³ sowie einer kompletten Installation aus V 4a nach Stand der Technik. Der Behälter liegt 726 m ü.N.N. und sein Wassereinzugsgebiet ist der Silberg.

Die Bachmannquelle:
Sie liegt am Klinggraben im Ortsteil Engedey, ihr Einzugsgebiet ist der Tote Mann mit Silberg. Die durchschnittliche Schüttung beträgt ca. 6,3 Ltr./Sek. Sie wurde zusammen mit dem 1,5 km entfernten Hochbehälter der 500 m³ fasst und 677 m hoch liegt (N.N.) 1938 vom Militär erbaut.

Nach dem Krieg wurde der Behälter und seine Quelle von den amerikanischen Streitkräften bis etwa 1991 genützt und wurde dann 1994 von der Gemeinde auf Stand der Technik gebracht (Sanierung).

Die Schwarzeckerquelle:
Ihr Becken das 910 m hoch liegt, fasst 250 m³. Die Quelle, welche 67 Ltr./Sek. im Durchschnitt schüttet, befindet sich ca. 1,2 km davon entfernt und ist mit einer PVC-Leitung DN 125 Ø verbunden und kann 17 Ltr./Sek. transportieren bei einem Gefälle von 16 Höhenmetern. Das Reservoir ist der Schmuckenstein.

Die Stabstollenquelle:
Bis 1960 gehörte diese Quelle, mit einer Schüttung von 5 Ltr./Sek. dem Salzbergwerk Berchtesgaden an. Die eigentliche Quelle findet man ca. 2 km von dem 1979 erbauten 250 m³ fassendem Hochbehälter entfernt, der 730 m über dem N.N. liegt. Sein Reservoir ist der Rauhe Kopf (Untersberg).

Die Ganghofer Quelle:
Sie trägt den Namen Ganghoferquelle, da sie sich im Wald des Ganghoferlehens (Engedey) befindet. 1980 wurde die Quelle neu gefasst und ein Hochbehälter von 200 m³ in einer Höhe von 755 m über N.N. errichtet. Die Quelle findet man ca. 300 m davon entfernt. Sie schüttet 2,6 Ltr./Sek. Ihr Reservoir ist der Tote Mann und der Silberg.

Die Ruppenquelle:
Bereits 1936 wurde diese Quelle vom deutschen Militär übernommen und versorgte das damalige Lager Winkl. Sie hat mit 50 m³ den kleinsten Hochbehälter. Er liegt 697 m über N.N. Ihre Schüttung beträgt 7 Ltr./Sek. Die Quelle befindet sich ca. 50 m davon entfernt. Das Wasserreservoir ist der Untersberg. Die Ruppenquelle wird derzeit nur zur Stromerzeugung genutzt. Die Wasserturbine hat eine Leistung von 3 - 4 kw/h.